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Pfingstkonferenz 2007 in Dresden

Hier findet ihr: Pfeil Predigten Pfeil Kurzbericht zur Konferenz

Dresden

Über 630 Personen haben drei Tage lang an der Pfingstkonferenz teilgenommen!
Vielen Dank an alle Teilnehmer: Ihr habt wesentlich dazu beigetragen, dass es ein wertvolles Pfingstwochenende war!

Predigten von Bernhard Ott:

Bernhard Ott

Die Predigen zur Konferenz können hier heruntergeladen werden. Die kompletten Mitschnitte der Gottesdienste werden mit den Bildern in der 24. KW verschickt.

Kurzbericht zur Konferenz:

Bild auf die Menge

Am Pfingstwochenende war die Evangelisch-mennonitische Freikirche Dresden Gastgeberin der Pfingskonferenz Mennonitischer Brüdergemeinden aus Deutschland und Österreich. Hinzu kamen einige Gäste aus Kanada und Südamerika. Ungefähr 100 Kinder, 200 junge Leute von 14 bis 27 Jahren und rund 350 Erwachsene im gesetzteren Alter sangen, beteten und spielten in der Bodenbacher Halle. Die Konferenz bot Gelegenheit, um alte Freundschaften wieder aufzufrischen und neue Leute kennen zu lernen. Einige nutzten die Einladung nach Dresden auch, um sich die 800-jährige, sächsische Landeshauptstadt und deren Umgebung anzusehen.

Bernhard Ott, Leiter der Bibelschule Bienenberg in der Schweiz predigte am Sonnabend-, Sonntag- und Montagvormittag zu dem Thema „Er erneuert uns“. Manchmal, so Ott, ginge es uns wie mit einem Laptop im Zug: Irgendwann sei der Akku alle, wir bräuchten neuen Saft. „Gott freut sich ohne Vorbehalt, wenn wir anklopfen“, erklärte der Theologe. Erneuert würden wir durch die Erneuerung unseres Glaubens, unserer Hoffnung und unserer Liebe.

„Gott ist ja sowieso für dich“, versicherte er den Zuhörern am Sonnabendvormittag und rief zu unbedingtem Vertrauen zu diesem Vater auf. Von der Hoffnung sprach der Schweizer am Sonntag mit der Metapher einer schwangeren Frau: „Sie weiß, es hat etwas begonnen, aber es kommt auch noch etwas.“ Unser Leben möge ein Ausdruck der Hoffnung sein. So wie jeder die Stadt auf dem Berg sehe, könne die Hoffnung auf das kommende, ewige Leben schon jetzt im Leben eines Christen nicht verborgen sein. Am Montagvormittag bemühte Ott das Geld, und warb bei erneuerten Nachfolgern Jesu um Liebesdienste: die kleinen, die 50 Cent wert sind, wie das Grüßen – sowie die großen, die 50 Euro kosten, zum Beispiel das Vergeben.

Selma und Lorenz Warkentin, die Gründer der Dresdner Mennonitengemeinde, gaben Zeugnis vom Beginn ihrer Arbeit in der sächsischen Landeshauptstadt. Die Pastoren der evangelischen Allianz hätten sie beim ersten Besuch Anfang der Neunziger Jahre ausdrücklich gebeten, hier eine Gemeinde zu gründen. „Wo gibt es so etwas, dass Mitglieder anderer Konfessionen darum bitten, es möge eine andere Gemeinde entstehen“, sagte Lorenz Warkentin, Kanadier mit deutschen Wurzeln. Einer so offenen Tür habe man sich nicht entziehen können.

An den Wochenend-Nachmittagen stand den Besuchern ein umfangreiches Kultur- und Sportprogramm zur Verfügung. Wanderungen in drei Schwierigkeitsgraden durch die Sächsische Schweiz, Führungen durch das barocke Dresdner Zentrum sowie Sportwettkämpfe im Fußball, Volleyball und Baseball standen auf dem Programm. Teils heftige Regengüsse und Hagel erschwerten die Ausflüge und Turniere. Dennoch konnten alle Angebote auch wahrgenommen werden. Beim Sport holte in einer Schlitterparty auf regennassem Rasen die gastgebende Dresdner Fußballmannschaft der Männer im Finale gegen Lage (NRW) mit einem 3:2-Sieg den Menno-Pokal erstmals in die Sächsische Landeshauptstadt.

Band

An den Abenden ab kurz vor Zehn ging das Jugendprogramm der Konferenz über die Bühne. Die Jugendlichen, die allesamt in der Halle übernachteten und dadurch viel Gelegenheit für gegenseitigen Austausch hatten, erlebten in Dresden parallel zur Pfingstkonferenz ihr Jugendwochenende, ansonsten üblicherweise eine eigene Veranstaltung. Leider standen die Mädchen und Jungen immer unter Zeitdruck: Sie mussten als Auflage der Halle das Bühnenprogramm jeweils bis 22 Uhr beendet haben.

In der Nacht zum Montag machten sich die jungen Leute auf den Weg in die Dresdner Neustadt, wo sie Rosen verschenkten mit den Worten „Wir wollen Ihnen die Liebe Gottes weitergeben“ oder Dresdner Partygänger nach ihrem geistlichen Leben befragten. Eine dritte Gruppe betete an verschiedenen Orten in der Stadt für Dresden, die Christen hier sowie verfolgte Nachfolger Jesu in anderen Ländern.

Die aller drei Jahre stattfindende Pfingstkonferenz der Mennonitischen Brüdergemeinden war die erste, zu der die Dresdner Gemeinde einlud. Die Mehrheit der Mitglieder und regelmäßigen Gottesdienstbesucher kümmerte sich als ehrenamtliche Helfer um alle Programmpunkte von der Organisation bis hin zu Stadtführungen und dem Besetzen der Infotische. Dresdner Gemeindemitglieder und Freunde der hiesigen Mennonitenkirche nahmen mehr als 120 Gäste auf, die übrigen Erwachsenen schliefen in einer Jugendherberge in der Freiberger Straße. Für die überwiegende Mehrzahl der Mitarbeiter war dies die erste Veranstaltung ihrer Art, die sie mitgestalteten.