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Die Mennoniten-Brüdergemeinde in Dresden entsteht

Die Mennoniten-Brüdergemeinde in Dresden ist noch sehr jung. Ihre Entstehung beginnt mit der politischen Wende in Deutschland und ist untrennbar mit den Namen Selma und Lorenz Warkentin verbunden. Diese wurden schon 1960 von der Missionsgesellschaft der Mennoniten-Brüder in Nordamerika nach Europa entsandt, um dort neue Gemeinden zu gründen. Unter anderem auch in Bayern, von wo aus sie sich Ostern 1990 ein erstes Mal in den nun in Freiheit zu erreichenden Osten Deutschlands aufmachen. Weitere Besuche folgen und nach einigen Monaten und vielen Gesprächen und Gebeten steht fest, dass in Dresden eine neue Gemeinde gegründet werden soll. Unterstützt wird dieses Projekt von der Missionsgesellschaft aus Nordamerika, die Trägerschaft übernimmt die AMBD (Arbeitsgemeinschaft mennonitischer Brüdergemeinden in Deutschland). So ziehen Warkentins im August 1991 nach Dresden und beginnen durch fleißige und engagierte Besuchsdienste eine neue Gemeinde zu gründen, die nach eigenen Angaben zu dem „Sahnehäubchen“ am Ende ihres langjährigen Pionierdienstes wird. Am 24. November desselben Jahres findet der erste Gottesdienst mit insgesamt neun Personen in ihrem Wohnzimmer statt, das bald zu klein dafür wird. Ab März 1992 dient ein Clubhaus als Gemeinderaum, das zwei Jahre später aber auch zu klein wird und der Umzug in die Räume der Diakonie erfolgt. Dort findet am 5. Juni 1993 die offizielle Gründungsmitgliederversammlung statt. Aus geistlicher Sicht wird die Gemeinde schon ein Jahr vorher gegründet: Am 25.05.1992 lassen sich sieben Personen auf das Bekenntnis ihres Glaubens taufen.

Gruppe beim reden

Im September 1994 wird ein großer Glaubensschritt gewagt: Der Erbpachtvertrag für das Anwesen an der Hechtstraße (St.Pauli-Friedhof) wird unterschrieben und ein Um- und Neubau geplant, der im Oktober 1996 nach viel Eigenarbeit eingeweiht wird. Im gleichen Jahr treten Warkentins offiziell in den Ruhestand, bleiben aber der Gemeinde noch bis Dezember 1997 als Pastorenehepaar treu. Es folgt eine bewegte, teilweise „pastorenlose“ Zeit, bis im August 2001 Familie Neufeld von Bielefeld nach Dresden kommt und Alexander als neuer Pastor berufen wird.